List
Shaman
General Details
Artist:
Santana
Genre:
Latin Rock
Label:
Arista
Release:
2002
Discs:
1
UPC:
078221473729
Disc ID:
d811f110
Personal Details
Collection ID:
343
Paid:
SFr. 9.90
Tracks
Adouma (04:15)
Nothing At All (04:28)
The Game Of Love (04:14)
You Are My Kind (04:19)
Amore (Sexo) (03:51)
Foo Foo (06:28)
Victory Is Won (05:20)
America (04:35)
Sideways (04:41)
Why Don't You And I (04:34)
Feels Like Fire (04:39)
Let Me Love You Tonight (05:34)
Aye Aye Aye (04:45)
Hoy Es Adios (04:37)
One Of These Days (05:51)
Novus (04:12)
Comments
Date of US Release October 22, 2002 Das Album Shaman schafft von vornherein ein Problem: Was kann man denn noch nach einem so massiven Comeback tun, nach einem Erfolg, der "dich wieder zum Star gemacht hat" wie das Vorganger-Album Supernatural? Wyclef ist nicht mehr als Produzent dabei, um alles ein wenig aufzupappeln. Au?erdem wird Santana auch nicht junger. Also, was ist zu tun? Antwort: So viele Gastkunstler wie moglich einladen. Was bleibt ihm sonst ubrig? Er ist kein Sanger, er ist ein Gitarrist, und man kann nicht endlos viele Gitarrensoli liefern. Lasst uns mal sehen und horen: Shaman prasentiert Dido, Chad Kroeger von Nickelback, P.O.D., Macy Gray, Citizen Cope, Placido Domingo, Alejandro Lerner, Musiq, Me'Shell Ndegeocello, Ozomatli, Seal, Michael Shrieve und die Produzenten KC Porter und Kike Santander. Fehlen da nicht noch die Neptunes? Richtig! Sie waren als Einzige nicht dabei. Trotz all dieser "Stars" ist und bleibt das Instrumentalstuck "Victory Is One" ein herrausragender Track. Hier blitzt Santanas uralte Latin-Rock-Fusion noch einmal auf. Bei der ersten Single "The Game Of Love", die von der 19-jahrigen Michelle Branch gesungen wird, gibt es zuckersu?en Pop der 60er-Jahre zu schlecken. Spatestens hier wird aber auch klar, dass dem Album ein durchgangiges Konzept fehlt. Tatsachlich macht die Platte den Eindruck, dass sie von und fur bestimmte Zielgruppen produziert wurde. Jeder Track zielt auf eine bestimmte Kategorie. Bei dieser Prozedur ist Santana lediglich das Aushangeschild. Nur Ozomatli und Macy Gray, selbst Produkte einer alternativen Musikszene "kapieren" Santana. Alle anderen Kunstler wie Seal, Dido und Musiq (fruher mal Musiq Soulchild) scheinen hier nur das gro?e Geld gewittert zu haben. Santanas Spiel hat immer noch die gleiche Uberzeugungskraft, aber viele seiner Gaste sind nur zum Absahnen gekommen. Das muss einfach mal gesagt werden. Ansonsten bleibt festzuhalten, dass Santanas Coverversion von Angelique Kidjos "Adouma" au?erst temperamentvoll ist und er sich auf dem so genannten Terrain der Weltmusik ("Foo Foo", "Aye, Aye") wirklich sehen und horen lassen kann. Santana und seiner zielgruppenorientierten Startruppe ist eigentlich nur der Vorwurf zu machen, dass sie hier ein Fertiggericht auf dem Plattenteller servieren. Hatte er sich doch ein wenig mehr darauf gestutzt, wer er selbst wirklich ist! Hatte er sich doch nicht so sehr darauf gesturzt, was die Leute nach seiner Ansicht so alles von ihm erwarten! Dann, ja dann ware hieraus ein tolles Album geworden. So nicht.